Bild einer Schautafel

Bilder einer Ausstellung

Seit 1996 befindet sich das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in der ehemaligen Ruhrorter Badeanstalt, einem imposanten Gebäude mit zwei Badehallen. Nach über 20 Jahren Nutzung war es an der Zeit, die Informationsträger auszutauschen. 1996 wurden Plexiglasscheiben mit bedruckter Selbstklebefolie montiert, die von Leuchtstoffröhren hinterleuchtet wurden. Das Plexglas riss nun ein, Klebstoffe und Folien waren vergilbt.

Ersatz musste her. Und er musste leuchten. Denn die lichtemittierenden Infotafeln waren und sind Teil des Beleuchtungskonzeptes im Haus.

belau.biz schlug LED-Leuchtrahmen mit textiler Bespannung vor. Neben günstigen Anschaffungskosten überzeugte vor allem die Wischfestigkeit des Druckes, die geringeren Energiekosten und der schnelle Austausch der Drucke bzw. deren Aktualisierbarkeit.

Ein entsprechendes Grundlayout entstand. Nach und nach wurden alle Inhalte vom Museumsteam angepasst und von belau.biz in die neue Gestaltung übertragen. In Kürze werden sämtliche Tafeln der beiden Hallen im Kellergeschoss und auf der Empore ausgetauscht sein.


MEET UP!

getabstract Book Award 2018

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse wurde heute zum 18. Mal in Folge der „getAbstract International Book Award“* an herausragende Neuerscheinungen unter den Businessbüchern vergeben – darunter je zwei englisch- und zwei deutschsprachige Sachbücher: Herzlichen Glückwunsch an die Autoren Martin J. Eppler und Sebastian Kernbach.

Mit ihrem nun ausgezeichneten Titel MEET UP! erhielt ein Buch den begehrten Preis, dessen Gestaltungskonzept, Layout und Satz bis zum Druck-PDF bei belau.biz entstand. Mehr dazu auch unter Einblick.

MEET UP! Buchcover

*Die getAbstract AG ist auf Zusammenfassungen (engl. „abstracts”) von Wirtschafts- und Weltliteratur spezialisiert. Sie verleiht zudem einen der renommiertesten internationalen Businessbuchpreise. getAbstract beurteilt jährlich mehr als 10.000 englisch- und deutschsprachige Titel.


SchachtelVerpackung

Der Change-Navigator

Der Change Navigator unterstützt Einzelpersonen und kleine Teams im Change Management, beim Wandel von Unternehmen, Behörden, Nonprofits und andere Organisationen. Mit sechs zentralen Gestaltungsfeldern und 210 orientierenden Leitfragen ist ein treuer Begleiter in allen Veränderungsprozessen.

Zwei Funktionen bestimmen die Arbeit mit dem Navigator: Seine 8 x 6 Fragekarten sind durch eine Navigationsleiste quasi verlinkt; die beiliegenden „Landkarte des Wandels“ bietet die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse anschaulich zu dokumentieren.

Die Autoren sind Heiko Röhl, Oliver Haas und Malte Belau. Der Change Navigator erscheint bei Beltz und ist nun bestellbar.

Mehr Infos finden Sie unter der von belau.biz erstellten Website zum Change-Navigator.


Unikate aufgeschlagen

UNIKATE – Schwarz auf Weiß

Zum zweiten Mal entsteht das Layout der UNIKATE bei belau.biz. Das Magazin für Wissenstransfer erscheint bereits seit 1992. Herausgeber ist das Rektorat der Universität Duisburg-Essen. Einfarbiger Druck, klassische Typografie und ganzseitige Autorenporträts sorgen für einen zeitlosen visuellen Auftritt der Publikation.

Anspruchsvoll ist in erster Linie der Formelsatz und die Beschaffung von Abbildungen, die thematisch passen bzw. Beispiele verdeutlichen. So benötigte Ausgabe 47 eine durchgängige illustrative Linie zum Thema „Globale Kooperationsforschung“.

Ein Artikel der Ausgabe 48 zitiert die Mozartkugel und ihre Verpackung als Modell für den Aufbau eines magnetischen Nanohybrids. Doch woher eine Abbildung nehmen, die kein Problem mit der Nutzung der Marke mit sich bringt? Nach endlosen Schnittversuchen war das Foto im Kasten – und die Schachtel mit den Nanohybriden aus Salzburg leer gegessen.


Titelseite Faltblatt der DenkStätte

Corporate Design für ein sensibles Thema

„Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie (ZfE) beschäftigt sich mit der NS-Vergangenheit in Duisburg. Es will diese Vergangenheit forschend aufarbeiten und darstellen. (…) Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den pädagogischen Angeboten.“ www.duisburg.de/erinnerungskultur

Abgesehen von der Frage, wie viel „Frische“ dieses Thema verträgt, war auch die Herangehensweise eine besondere: Ausgangspunkt war der Wunsch nach einem Gestaltungsrahmen für Publikationen des Zentrums – und zwar in Anlehnung an die vor mehreren Jahren für das Kultur- und Stadthistorische Museum entwickelte Reihe (hinten, oberes Bild).

Aus dieser Gestaltung wurde im zweiten Schritt das Signet des ZfE abgeleitet (unten).

Im dritten Schritt entstand die weniger strenge Gestaltungslinie für die „DenkStätte“, die sich mit pädagogischen Angeboten an Jugendliche bzw. pädagogische Einrichtungen wendet. Im Bild  oben das Faltblatt zu den Angeboten, unten die Einladungskarte zur Eröffnung.


Haftnotizen für Formkontor

Haftkraft

Anstupsen und posten ohne Social Network

Ganz analog geht das mit Haftnotizen. Für FORMKONTOR entstand dieses Heftchen, mit dem sich vor allem das Unternehmen selbst in Erinnerung ruft – nämlich durch sein Logo, seine Hausfarben und sein Erscheinungsbild.

Statt eines profanen Blocks mit Logo kommt eine ganze „Toolbox“ mit Haftstreifen unterschiedlicher Farben und quadratischer Notizzettel auf den Schreibtisch des Kunden. Botschaft: Wir sind kreativ. Sie haben den Nutzen.

Das bleibt haften.

Haftnotiz-Heftchen

Illustration Kälberwaage

Illustration für eine Bedienungsanleitung

Ein schwedisches Möbelhaus macht es vor: Anschaulich gezeichnet Anleitungen kommen ohne Übersetzung aus. Diesen Gedanken hatte man wohl auch bei OSWIN HAASE NACHFOLGER und bat um zeichnerische Darstellungen zur Verwendung eines neuen Produktes: der mobilen Kälberwaage KW1, die auch den Transport von und zum Kälberiglu ermöglicht.

Die Idee rechnet sich, wenn in produktbegleitenden Dokumentationen der sprachliche Anteil reduziert werden kann: Übersetzungskosten entfallen, Druckkosten werden reduziert, Anleitungen werden anschaulich.


Postkartenmotiv zur Ausstellung

Schneller – besser – billiger!

Eine Ausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Dem immer aktuellen Thema der Produktionsoptimierung näherte sich im historischen Rückblick die Ausstellung im LWL-Freilichtmuseums Hagen an – gezeigt von Mai bis November 2012.

Kessler & Co, Mülheim, konzipierte diese Ausstellung zum Rationalisierungsgedanken, der Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts auch das Handwerk maßgeblich geprägt hat.

Großbilder, darüber gesetzte Plexiglas-Infotafeln und diesen vorgelagerte Objekte prägten das Bild der Ausstellung. Über 30 Postkarten verwiesen auf Außenstationen im Gelände.

Ansicht Ausstellungsgestaltung
Ausstellung Hagen

Cover Studienbriefe

Lehrmittel: Journalismus im Fernstudium

Das Deutsche Journalisten Kolleg bietet ein 18-monatiges Fernstudium „Journalismus“ an. belau.biz gestaltete dazu 30 Studienbriefe.

Didaktik beschäftigt uns nicht nur bei der Gestaltung von Ausstellungen. Auch bei der Erstellung von Lehrmitteln ist sie tonangebend. Für belau.biz keine neue Aufgabe. Am Anfang stand die Betreuung der Class-in-a-Box-Produkte von Cornelsen Software, gefolgt von einer umfangreichen Reihe von Bodensee-Heften zu unterschiedlichen Themen rund um den großen See. Nun startete der Studiengang Journalismus des Deutschen Journalisten Kollegs, Berlin, mit 30 von uns gestalteten Kurseinheiten durch.

Zu den fünf Kompetenzbereichen Arbeitstechniken, Fachjounalismus, Mediengattungen, Rahmenbedingungen und Freie Journalisten entstanden Hefte zwischen 35 und 100 Seiten.

Anforderung war ein großzügiges und abwechslungsreiches Layout mit ausreichendem Raum für Anmerkungen und Unterstreichungen. Die Gestaltung der fünf Umschläge orientiert sich am Erscheinungsbild der Website des Kollegs.

Innenseiten Studienbriefe

Titelseite Studie

Wissenschaftliche Publikationen

Science goes Design

Im Wettbewerb setzen viele Herausgeber und Autoren auf eine klare und ansprechende Gestaltung – auch und gerade bei Sachthemen.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Studien in schlichten Programmen zur Textverarbeitung verfasst und per Kopierer oder Schnelldruckerei vervielfältigt wurden. Dies mag eine Folge des Preisverfalls im Drucksegment sein: Professionelle Qualität wird bezahlbar und steigert so den Anspruch an das Erscheinungsbild. Onlinedruckereien, aber auch Angebote wie issuu (kein Papier, kein Druck, keine Kosten), schaffen ein Budgetspielraum, durch den Mittel für professionelle Gestaltung frei werden.

Wo Wissenschaft nicht nur der Wissenschaft zuliefert, sondern sich an Wirtschaft, Politik und breites Publikum wendet, ist ein überzeugender visuelle Auftritt extrem wichtig: Hier steht die Publikation im Wettbewerb um Wahrnehmung und muss sich mit kommerziellen Maßstäben messen. Doch geht es dabei nicht um Effekthascherei. Im Zentrum stehen fundierte, wissenschaftliche Inhalte und innovative Denkansätze. Und dem folgt die äußere Form: Struktur (Übersichtlichkeit), Funktionalität (Lesbarkeit) und gestalterische Spannung unterstützen die Aussage.

 

belau.biz arbeitet seit 1997 für das mcm= institute an der Universität St. Gallen.
Es entstanden Fachzeitschriften, Buchreihen, Studien.