Wissenschaftliche PopUp-Ausstellung

Wissenschaftliche PopUp-Ausstellung

Vom 14. bis 16. November 2025 präsentierte sich das Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung mit einer wissenschaftlichen PopUp-Ausstellung auf dem Wissenschaftsfestival Köln. Auf dem Basar der Wissenschaft bot diese wissenschaftliche PopUp-Ausstellung mit sechs interaktiven Spielen und acht Themenpostern einen informativen und spielerischen Einblick in aktuelle Forschungsschwerpunkte. Die Ausstellung lud die Besucher ein, nicht nur die wissenschaftlichen Inhalte zu entdecken, sondern auch ihre eigene Sicht auf gesellschaftliche Fragen zu reflektieren.

Für die Ausstellung wurden gezielt Dispa-Platten zum Einsatz – ein nachhaltiges, gut bedruckbares Material mit einer Wabenstruktur im Inneren und sehr schöner Oberfläche, das Hartschaumplatten in puncto Umweltfreundlichkeit und Haptik übertrifft. Die interaktiven Spiele wurden durch ca. 40 x 70 cm großen Klappen ergänzt, die mit Acryl-Scharnieren ausgestattet waren. Das ermöglichte, einen „Soziologische Impuls“ zunächst verborgen zu halten und ihn erst nach der ersten Einschätzung der Besucher sichtbar werden zu lassen. Dieses Element weckte die Neugierde, überraschte und machte das Spielen zu einem kleinen Aha-Erlebnis.

Um die eigene Position zu markieren, wurde Klebepunkte als Abstimmungsinstrument genutzt, die jeweils unterhalb einer der drei möglichen Antworten geklebt wurden. Einzelpersonen oder kleine Gruppen standen diskutierend vor den Spielen, tauschten Argumente aus und hatten Freude, sich aktiv einzubringen. Die Interaktivität sorgte für lebhafte Momente, in denen Wissen spielerisch vermittelt und gesellschaftliche Perspektiven reflektiert wurden.

Geachtet wurde auch auf die Möglichkeit, die Disparat-Platten bei Bedarf weiterzuverwenden und den Untergrund nicht zu beschädigen: Dank ablösbarer Befestigungspunkte können die Tafeln problemlos ein weiteres Mal eingesetzt werden. Die Informationswände maßen 100 x 180 cm, waren konform mit dem CD des Instituts gestaltet und präsentierten so Forschungsthemen klar, übersichtlich und ästhetisch ansprechend. Die Gestaltung, Umsetzung und Lieferung erfolgte durch belau.biz, die das nachhaltige, interaktive Ausstellungskonzept professionell realisierten.

Die PopUp-Ausstellung verband auf diese Weise spielerische Elemente mit ernsthafter Forschung. Sie machte es den Besucherinnen und Besuchern leicht, ihre eigene Meinung einzubringen, sich auszutauschen und gesellschaftliche Fragen auf eine aktive und unterhaltsame Weise zu reflektieren. Das Ergebnis war ein lebendiger, inspirierender Ort, an dem Wissenschaft greifbar und erlebbar wurde.


Corporate Design und alle CD-Medien für die Naturwelt

Corporate Design und alle CD-Medien für die Naturwelt

Marketing der Naturwelt Lieberoser Heide GmbH startet durch

Die Entwicklung der Lieberoser Heide unter Einbindung interessierter benachbarter Regionen ist Aufgabe der Naturwelt Lieberoser Heide GmbH. Dabei ist die Grundidee, die Einzigartigkeit dieses Teils der Lausitz mit der ganzen Vielseitigkeit von Flora und Fauna für Besucher, aber auch die Bevölkerung sichtbar und attraktiv zu machen – und gleichzeitig genau diese Merkmale langfristig zu erhalten. Unter anderem soll „sanfter Tourismus“ Menschen anziehen und die Region langfristig wirtschaftlich stärken. Um der Naturwelt einen sympathischen und einheitlichen Markenauftritt mit hohem Wiedererkennungswert zu verschaffen, entwickelte belau.biz das Corporate Design und alle CD-Medien für die Naturwelt in Form eines medialen Baukastens. Er umfasst Logo und Erscheinungsbild und enthält Vorgaben zu Geschäftspapier, Website, Werbetechnik, Magazin, Newsletter sowie Give-Aways und vielen weiteren CD-Medien.

Es umfasst Logo und Erscheinungsbild und enthält Vorgaben zu Geschäftspapier, Website, Werbetechnik, Magazin, Newsletter sowie Give-Aways und Merchandising-Artikel.

Teelke Limbeck, Freiraumplanerin und Grafikdesignerin aus Dortmund, war dabei mit im Boot und entwarf das Logo, aus dem sich alle weiteren Komponenten des CDs ableiten.

Die Arbeit mit dem neuen Corporate Design und den weiteren CD-Medien für die Naturwelt hat bereits begonnen: Geschäftspapiere, ein erstes Roll-Ups und Faltblätter entstanden parallel zur konzeptionellen Arbeit.

Mehr zu Corporate-Design-Arbeiten von belau.biz finden Sie auch auf den Portfolio-Seiten unter „Corporate Works”.


Informationssystem in der Landschaft

Informationssystem und Leitsystem in Landschaft und Natur

Das 25.500 Hektar große Gebiet der Lieberoser Heide (Niederlausitz/Brandenburg) hat eine höchst wechselhafte Geschichte: Entstanden durch eine Übernutzung des Waldes wurde die Heide ab 1942 von der Waffen-SS, später durch die Rote Armee als militärisches Übungsgelände verwendet. Erst 1992 endete diese Nutzung. Da nicht alle Teile des Gebietes gleich stark von dieser Nutzung betroffen waren, schützte sie benachbarte Gebiete vor einer wirtschaftlichen Verwendung und dem menschlichen Eingriff. Ab 1995 wurden Naturschutzgebiete eingerichtet, es folgte eine Fauna-Flora-Habitat-Gebietsmeldung und eine Meldung als Europäisches Vogelschutzgebiet im Natura-2000-Netzwerk. Nun entstand ein Konzept für ein Informationssystem und Leitsystem Landschaft und Natur der Lieberoser Heide.

Ansicht der Informationselemente

Heute beherbergt die Lieberoser Heide über 100 Brutvogelarten, über 400 Schmetterlings-, rund 220 Hautflügler- und 55 Libellenarten, davon mindestens 240 in ihrem Bestand gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Um diese Fakten sichtbar und greifbar zu machen und einen sanften Tourismus als Entwicklungsmöglichkeit angrenzenden Kommunen zu fördern, trat die I.N.A. Lieberoser Heide GmbH an Kessler & Co (im Team mit belau.biz) heran, um für das Gebiet ein einheitliches und ortsbezogenes Informationssystem und Leitsystem in Landschaft und Natur entwickeln und gestalten zu lassen. Organisch, einzigartig, ansprechend, bezahlbar und extrem haltbar sollte es sein.

Bis auf einen mehrtägigen Auftaktworkshop mit Exkursionen fand die Abstimmung coronabedingt online statt. Nun liegt unser Manual vor. – Wir sind gespannt, wohin sich die Lieberoser Heide in den nächsten Jahren entwickelt … und ob sich das Gestaltungskonzept bei den Entscheidungsträgern in der Region durchsetzt, um den Gedanken der Internationalen Naturausstellung weithin sichtbar zu machen. 

Zwischenzeitlich wurden die ersten der Informationseinheiten an unterschiedlichen Standorten verwirklicht.


PLAYMOBIL-Ausstellung

Oliver Schaffers PLAYMOBIL-Sammlung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt

1974 präsentiert der fränkische Spielzeughersteller geobra erstmals die heute weltweit verbreiteten 7,5 cm großen Kunststoff-Figuren.

Vom 01.05 bis 17.08.2021 sind sie nun zu Besuch im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg-Ruhrort: Der Hamburger PLAYMOBIL Diorama Artist Oliver Schaffer zeigt dort Teile seiner Sammlung unter dem Titel „Hafengeschichte(n) Duisburg“.

Mit fünf großen und liebevoll gestalteten Dioramen erzählt der Szenograf und Ausstellungskünstler die Geschichte der Menschheit an Rhein und Ruhr.

belau.biz freut sich, an der Duisburger Ausstellung mit der Gestaltung von Rückwänden, Texttafeln, Selfiewand sowie Plakat und Faltblatt mitwirken zu können.

Hafengeschichte(n) Duisburg
Dioramahintergrund und Selfie-Wand

Mitglied im Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland e. V.

„VerA ist der Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland und vereint alle Ausstellungsschaffenden aus den Disziplinen Kuration, Architektur und Szenografie sowie Text, Grafik und audiovisuelle Medien.“

Seit Juli 2020 ist belau.biz Mitglied.

Mehr Informationen zum Verband finden Sie hier:

VerA

Bild einer Schautafel

Bilder einer Ausstellung

Seit 1996 befindet sich das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in der ehemaligen Ruhrorter Badeanstalt, einem imposanten Gebäude mit zwei Badehallen. Nach über 20 Jahren Nutzung war es an der Zeit, die Informationsträger auszutauschen. 1996 wurden Plexiglasscheiben mit bedruckter Selbstklebefolie montiert, die von Leuchtstoffröhren hinterleuchtet wurden. Das Plexiglas riss nun ein, Klebstoffe und Folien waren vergilbt.

Ersatz musste her. Und er musste leuchten. Denn die lichtemittierenden Infotafeln waren und sind Teil des Beleuchtungskonzepts der Ausstellung.

belau.biz schlug LED-Leuchtrahmen mit textiler Bespannung vor. Neben günstigen Anschaffungskosten überzeugte vor allem die Wischfestigkeit des Drucks, die geringeren Energiekosten und der schnelle Austausch der Drucke bzw. deren Aktualisierbarkeit.

Ein entsprechendes Grundlayout entstand. Nach und nach wurden alle Inhalte vom Museumsteam angepasst und von belau.biz in die neue Gestaltung übertragen. In Kürze werden sämtliche Tafeln der beiden Hallen im Kellergeschoss und auf der Empore ausgetauscht sein.

fertiges Layout
Beleuchteter Spannrahmen als Infotafel

Postkartenmotiv zur Ausstellung

Schneller – besser – billiger!

Eine Ausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Dem immer aktuellen Thema der Produktionsoptimierung näherte sich im historischen Rückblick die Ausstellung im LWL-Freilichtmuseums Hagen an – gezeigt von Mai bis November 2012.

Kessler & Co, Mülheim, konzipierte diese Ausstellung zum Rationalisierungsgedanken, der Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts auch das Handwerk maßgeblich geprägt hat.

Großbilder, darüber gesetzte Plexiglas-Infotafeln und diesen vorgelagerte Objekte prägten das Bild der Ausstellung. Über 30 Postkarten verwiesen auf Außenstationen im Gelände.

Ansicht Ausstellungsgestaltung
Ausstellung Hagen

Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf

Ausstellung in Wilhelmsdorf eröffnet

Teamwork für ein Naturschutzzentrum

Gemeinsam mit den Ausstellungmachern von Kessler & Co aus Mülheim entstand im neuen Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf im Pfrunger-Burgweiler Ried eine Ausstellung zum Thema Moor. Nun wurde Sie eröffnet.

Die Ausstellung präsentiert sich im ebenfalls neu errichteten Gebäude, das gerade mit dem Baden-Württembergischen Holzbaupreis ausgezeichnet wurde (Architekturbüro: architekturlokal, Ravensburg).

Wie weit Kooperationen bei einem solchen Projekt reichen, machten die Redner der Eröffnungsfeier am 8. Mai 2012 deutlich. – Jederzeit erlebbar für den Besucher ist, wie gut Ausstellung und Gebäude miteinander harmonieren. Das neue Naturschutzzentrum des Schwäbischen Heimatbundes wird seiner Portalfunktion zur einzigartigen Landschaft des Riedes in jeder Hinsicht gerecht.

Teamarbeit mit Potenzial: Bereits am Tag nach der Eröffnung trafen sich Kessler & Co, architekturlokal und belau.biz zum ersten Teamgespäch. Thema war der gemeinsame Wettbewerbsbeitrag für den Naturpark Ötztal, Tirol. – belau.biz erstellte für den SHB das Jahresprogramm des Naturschutzzentrums und wird voraussichtlich auch in naher Zukunft weitere Medien für den SHB gestalten.

 

Eingangsbereich mit Luftbild und interaktivem Infotisch
Themeninseln strukturieren den Inhalt.
Infostationen machen Moor aktiv erlebbar.
Informationsflächen und Angebote zur vertieften Beschäftigung.

Titelseite Konzept

Ausstellungsgestaltung – Moor verstehen

Im Pfrunger-Burgweiler Ried bei Wilhelmsdorf, Baden-Württemberg, entsteht zur Zeit ein Naturschutzzentrum mit Dauerausstellung zur Moorlandschaft. belau.biz arbeitet im Team mit einem erfahren Partner an der Planung und Umsetzung.

Kessler & Co. aus Mülheim an der Ruhr ist mit seinem Mitarbeiterstamm aus Naturwissenschaftlern, Multimedia-Spezialisten und Didaktikern seit Langem auf Ausstellungsplanung mit Schwerpunkt Landschaftsökologie spezialisiert. belau.biz ist für die grafischen Komponenten verantwortlich: also für Farbwelt, Flächensystem von Bild und Typo und die Aufbereitung für die Produktion.

Nachdem sich das gemeinsame Vorkonzept für die 250 Quadratmeter große Ausstellung der Planer und Gestalter aus dem Ruhrgebiet im Wettbewerb 2010 behauptet hatte, steht nun die Umsetzung der Inhalte anhand des erarbeiteten grafischen Konzeptes an.

Die Eröffnung des Besucherzentrums ist für September 2011 geplant.

Infostele
Beispielseite